15 Kinder können auch ohne ständige Begleitung Erwachsener, unter bestimmten Regeln, während des Freispiels das Außengelände nutzen. Sie übernehmen Eigenverantwortung und erleben das Vertrauen, welches wir in sie setzen. Neben fest installierten Spielgeräten, verschiedenartigen Fahrzeugen und Sandspielzeug finden die Kinder auch Naturmaterialien wie Bretter, Steine, Äste für vielfältige Sinneserfahrungen.
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Hier können sie bei jedem Wetter auf dem Kindergartengelände klettern, balancieren, hüpfen, springen und auch bauen.
So lernen die Kinder ihren Körper genau kennen, ihr Können einzuschätzen, Selbstbewusstsein zu entwickeln, aber auch Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit zu akzeptieren. Sie können ihre körperliche Kraft mit anderen Kindern messen und sich im behutsamen und rücksichtsvollen Miteinander üben.
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Kinder und Spiel
- Das Spiel vermittelt echte Erlebnisse und regt zu aktivem Handeln an.
- Dem menschlichen Grundbedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit, körperlichem und seelischem Gleichgewicht wird entsprochen. Das Kind schöpft aus dieser Sicherheit Mut für sein Handeln.
- Das Kind setzt sich mit seiner Umwelt auseinander; es erkennt, versteht und beherrscht seine Umgebung.
- Im Spiel erfährt das Kind Zuwendung. Es wird vom Erwachsenen und später von den Gleichaltrigen akzeptiert.
- Das Kind erlebt im Spiel die Wechselwirkung zwischen aktivem Einsatz und passivem Geschehen lassen, zwischen Anspannung und Entspannung.
- Es gibt kein sinnloses Spielen! Es hat immer eine wichtige Ausgleichsfunktion, die für die körperlich-geistige Entwicklung des Kindes bedeutsam ist.
- Im Spiel findet soziales Lernen statt. Das Spiel führt zu kooperativem Handeln, indem sich eine Gemeinschaft zusammenfindet.
- Das Spiel soll in erster Linie der Selbstentfaltung und der Fertigkeit des Kindes dienen.
- Der Bewegungsdrang des Kindes wird befriedigt.
- Es gibt nur sehr wenige Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nicht im Spiel angeregt, entwickelt oder angewendet werden.
- Im Spiel können durch die Umdeutung der Wirklichkeit Wünsche und Bedürfnisse befriedigt werden. (Hineinschlüpfen in andere Rollen, freies Umgehen mit Farben und Kleister, Herumtoben, überschüssige Kräfte abreagieren, ......)
- Spiel ist ein Stück Lebensfreude!
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